Kamerad Pferd leihen?

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    Kamerad Pferd leihen?

    Beitrag von Ulmer-Pionier am Do Jun 20, 2013 2:33 am

    Aus aktuellem Anlaß, aber auch schon zu früheren Gelegenheiten habe ich mich gefragt, ob es denn Möglichkeiten gibt, sich ein "Dienstpferd" auszuleihen?

    Ich bin ja kein Reiter per se, habe aber keine Angst vor großen Tieren und kann gerade sitzen.

    Wenn es denn Leihpferde gäbe, würde ich mir schon daß eine oder andere Mal ein Dienstpferd gönnen wollen. Kann hierzu jemand fundiert auskunft geben?
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    Re: Kamerad Pferd leihen?

    Beitrag von Ulmer-Pionier am Do Jun 20, 2013 9:31 am

    Gibt's Pferde gar nicht zu leihen???
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    Re: Kamerad Pferd leihen?

    Beitrag von Husaren14 am Do Jun 20, 2013 9:55 am

    Ein Pferd auszuleihen macht nur Sinn, wenn man auch über die notwendigen reiterlichen Fähigkeiten verfügt. Also zunächst einmal Reitunterricht nehmen. Einmal sattelfest, kann man auch ein fremdes Pferd reiten. Ob das dann bei einer militärischen Veranstaltung gut geht, bleibt abzuwarten. Pferde sind Fluchttiere und können sehr empfindlich reagieren, wenn geschossen wird. Ein gewachsenes Vertrauensverhältnis zwischen Reiter und Pferd ist da schon Gold wert. Deshalb würde ich mir kein fremdes Pferd fürs Manöver ausleihen.


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    Re: Kamerad Pferd leihen?

    Beitrag von GR10 am Fr Jun 21, 2013 10:20 pm

    Ich stimme dem Herrn Major zu. Ein eigenes Dienstpferd im Geräuschhagel feuernder Batterien (und oft schon nur im Alltagslärm) unter Kontrolle zu halten, kann manchmal schwer genug sein.

    Aber fremde Pferde sind dann doch noch unberechenbarer. Und ein durchgehendes Pferd mit einem kgl. Offizier macht nicht nur der Feindpropaganda Vorlage, sondern kann auch schmerzhaft (und teuer) sein (der Helm ist nicht zuletzt kein Reithelm sondern eher das Gegenteil).
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    Re: Kamerad Pferd leihen?

    Beitrag von KönigKarlUlan am Sa Jun 22, 2013 12:01 am

    Lieber Christian,
    habe Deine Frage soeben erst entdeckt und möchte sie folgendermaßen beantworten:

    Der Pferdesportkreis Ulm/Neu-Ulm (PSK Ulm/Neu-Ulm) besteht aus über 50 Vereinen und Betrieben.
    Da müßte sich irgendwo auch ein Pferd zum "Ausleihen" finden.

    Viel wichtiger erscheint mir aber zuvor (hier schließe ich mich Gotthards Meinung vollumfänglich an) eine Reitausbildung und da würde ich Dir gerne den RC Ulm-Boefingen ([Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
    empfehlen. Ansprechpartner dort sind Michaela und Hubert König (müssten Dir von der Veranstaltung bei Cassidian vielleicht bekannt sein?
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    Re: Kamerad Pferd leihen?

    Beitrag von Ulmer-Pionier am Sa Jun 22, 2013 2:47 am

    Vielen Dank für die Antworten!

    Mir ging es darum auszuloten, ob es sich überhaupt lohnt Reitstunden zu nehmen und in vorletzter Konsequenz eigenes Reitzeugs anzuschaffen, wenn ich mir ja doch auf absehbare Zeit kein eigenes Pferd leisten kann, bezw. wegen mangelnder Zeit und ortsnaher Unterbringungsmöglichkeit selbst wenn, nicht so bespaßen und betüteln kann, daß es wirklich zu einem echten Pferd-Reiter-Verhältnis kommen würde!

    Eine Bekannte von mir hätte sogar einen Reitstall (Fahlheim bei Nersingen), aber auch die will Geld verdienen, Einstellen käme so auf 300,- pro Monat, wohingegen mir die Anschaffungskosten für ein Pferd gar nicht so unerschwinglich vorkommen (die Bekannte hat im letzten Jahr ein Pferd für um die 3000,- gekauft! Ich brauch ja kein Turnierpferd nur eines, daß mich trägt und erträgt!). Doch all das nutzt nicht viel, da ich einfach nicht die Zeit (aber auch den Aufwand nicht) aufbringe jeden Tag 25 Km hin und zurück zu fahren um's Pferdle zu besuchen.

    Leider haben beide Töchter so überhaupt keine Ambitionen mit Pferden, dann wäre es "rentabler" (und bliebe in der Familie!), aber obwohl Mädchen, haben die so überhaupt kein Interesse. Also lohnt es nicht ein eigenes Pferd anzuschaffen.

    Versteht mich nicht falsch, an mir ist sicher kein Sportreiter verlohren gegangen, dazu fehlt mir schon alleine der Ehrgeiz und privat-zivil durch die Gegend zu traben reizt mich auch wenig, aber "dienstlich" würd's mir halt sehr gefallen!

    Vergeßt auch nicht ich "bin" "nur" ein Pionier-Hauptmann mittleren Alters, der auf 'nem Schlachtroß eh mehr als fehl am Platze wäre, ein gemütlicher alter Kläpper, der mich gerade noch so (er)trägt wäre die Idealbesetzung!


    Ich werd' mich mal in Sachen Böfingen schlau machen und mich allmählich nach entsprechendem Sattel und Zeugs umschauen (muß mich eh noch genauer mit dem zum "Dienst" geeigneten Zeugs befassen und Quellen dazu in Erfahrung bringen, ach ja und Geld dazu generieren!), das kann ja ruhig ein Zwei- oder Dreijahresprojekt werden, es eilt ja nicht wirklich!

    Es wäre aber auch zu schön (und einfach) gewesen, wenn die Möglichkeiten bestünden, an den jeweiligen Veranstaltungsorten einfach ein Pferd zu ordern, das gestriegelt und gefüttert darauf warten würde zum Einsatz zu kommen und welches anschließend zur "Nachsorge" usw. wieder abgegeben werden könnte!

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    Re: Kamerad Pferd leihen?

    Beitrag von KIR 145 am Sa Jun 22, 2013 5:47 am

    Werther Herr Hauptmann!

    Mit der Anschaffung und Unterbringung des Rosses ist es noch lange nicht getan.
    Wenn man auf den passenden Rößtäuscher hereinfällt ( es wird nirgends so viel gelogen und betrogen, wie im Pferdehandel und in der Politik), so wird es erst richtig teuer. Die Roßärzte nehmens nur von den Lebendigen.
    Die pferdebesitzenden Herren Offiziers werden dies bestätigen.
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    Re: Kamerad Pferd leihen?

    Beitrag von Leibhusar1911 am Sa Jun 22, 2013 6:41 am

    Moin, ich kann nur mitteilen, und das werden die anderen Mitglieder sicherlich bestätigen, die mit "Kamerad Pferd" umgehen, das man einen Satz nie sagen kann. "Hat gekostet".
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    Re: Kamerad Pferd leihen?

    Beitrag von KönigKarlUlan am Sa Jun 22, 2013 10:58 am

    So ist es!!!!!

    Aber wer vom "Bazillus Pferd" nicht infiziert ist, versteht dies ohnehin nicht !!!
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    Re: Kamerad Pferd leihen?

    Beitrag von Husaren14 am Mo Jun 24, 2013 6:37 am

    Ich muß hier doch einmal eine Lanze für die Roßärzte brechen, die Tag und Nacht im Dienste der Pferdegesundheit unterwegs sind. Über meinen Roßarzt kann ich mich nicht beklagen. Er ist immer erreichbar, wenn ich ihn dringend brauche und schreibt moderate Rechnungen. Allerdings hatten wir in 25 Jahren nur 4 echte Notfälle.

    Die Warnung vor den Roßtäuschern sollte man ernst nehmen. Beim Pferdehändler würde ich kein Pferd kaufen, auch wenn es in dieser Gilde sicher auch vertrauenswürdige Menschen gibt. Am Besten kauft man immer noch beim Züchter seines Vertrauens. Drei unserer Pferde kannten wir schon im Fohlenalter. Mein erstes Pferd habe ich als Fünfjährige das erste Mal geritten. Mit 15 habe ich sie dann gekauft und noch viele Jahre Freude gehabt.


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    Re: Kamerad Pferd leihen?

    Beitrag von KönigKarlUlan am Mo Jun 24, 2013 8:37 am

    Husaren14 schrieb: Am Besten kauft man immer noch beim Züchter seines Vertrauens. Drei unserer Pferde kannten wir schon im Fohlenalter. Mein erstes Pferd habe ich als Fünfjährige das erste Mal geritten. Mit 15 habe ich sie dann gekauft und noch viele Jahre Freude gehabt.
    Mit wenigen Ausnahmen (z.B EVITA, die ich zweieinhalbjährig erworben habe) kenne/kannte ich die von mir gerittenen und gefahrenen Pferde ab der Stunde 0 !

    Seit 1976 waren dies immerhin 24 Exemplare der Spezies Pferd.

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    Re: Kamerad Pferd leihen?

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