2. Leib-Husaren-Regiment Königin Victoria v. Preußen Nr. 2

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    Gardestern

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    2. Leib-Husaren-Regiment Königin Victoria v. Preußen Nr. 2

    Beitrag von Gardestern am Mi Nov 28, 2012 8:01 pm

    1741, 9. Aug.: errichtet als "Regiment Schwarze Husaren"

    1861: 2. Leib-Husaren-Regiment Nr. 2

    1865/66: Standorte 1. u. 2. in Posen, 3. u. 4 in Lissa, 5. in Kosten.

    1886: Regiment komplett in Posen stationiert

    1888, 23. März: 2. Leib-Husaren-Regiment Kaiserin Nr. 2, im gleichen Jahr aus Auszeichnung Chefnamenszug auf den Epauletten

    1894, 15. Juni: weiße Lanzenflaggen mit schwarzem Totenkopf

    1899, 27. Jan.: Regiment erhält die Nachbildungen aller in früheren Feldzügen erbeuteten Fahnen und Standarten verliehen

    1910, 21. Aug.: Standort Danzig-Langfuhr

    Chefs:

    1. Chef:
    1861 - 1888: Kaiser Wilhelm I.
    9.3.1888 - 23.3.1888: Kaiserin Viktoria, geb. Princess-Royal von Großbritannien
    16.6.1888 - Ende: Kaiser Wilhelm II.

    2. Chef:
    1861 - 1888: Kronprinzessin Viktoria v. Preußen, Princess-Royal
    16.5.1888 - 1901: Kaiserin Viktoria, Princess-Royal
    22.10.1909-1913: Viktoria-Louise, Prinzessin v. Preußen
    1913 - Ende: Herzogin v. Braunschweig u. Lüneburg
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    Re: 2. Leib-Husaren-Regiment Königin Victoria v. Preußen Nr. 2

    Beitrag von Gardestern am Mi Nov 28, 2012 8:05 pm

    Ich lese gerade in der Biographie des Feldmarschall v. Mackensen. Darin heißt es, daß sein Vater zunächst keine Zustimmung geben wollte, als sein Sohn als Offizier in das Regiment eintreten wollte, weil die geforderte Zuzahlung die Möglichkeiten der Familie überstieg. Also offensichtlich mußte ein subalterner Offizier noch Geld mitbringen, weil der Sold nicht zum Unterhalt ausreichte.

    Wer weiß Näheres über solche Zahlungen?

    Antwort des 14er Husaren:

    Das Gehalt der Subalternoffiziere (Leutnant, Oberleutnant) reichte nicht aus um die Kosten zu decken. Deshalb wurden Bewerber nur dann akzeptiert, wenn sich die Eltern bereiterklärten, einen monatlichen Zuschuß zu zahlen.

    Neben den Kürassieren gehörten die Husaren zu den "teuren" Regimentern. Offiziere mussten in der Regel zwei bis 4 Pferde anschaffen und unterhalten. Uniformierung und Reitausrüstung der Husaren kostete damals bis zu 1500 RM.

    Nicht ohne Grund landeten die weniger Begüterten bei der Linieninfanterie.


    Ergänzung durch den Kriegsgerichtsrath:

    Erst ab Hauptmann (sprich Rittmeister bei den Husaren) reichte der Sold zur angemessenen Lebensführung halbwegs aus.

    Daher wurde Heiratserlaubnis regelmäßig auch erst ab diesem Dienstgrad erteilt.






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